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23.7.2010:
Heißes Finish im Backofen
Die Wiener Austria hat am Donnerstag bei Siroki Brijeg einen 1:0 Auswärtssieg gelandet und steigt mit einem Gesamtscore von 3:2 in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League auf. Zlatko Junuzovic erlöste die Austria-Familie mit einem von Pinjuh abgefälschten Freistoß dabei erst in der Schlussphase. Unser Mittelfeldmotor Julian Baumgartlinger hatte zuvor kurz nach seiner Einwechslung wegen angeblichen Torraubes eine harte rote Karte gesehen.
Es muss sich für die beiden Teams wohl wie in einem Backofen angefühlt haben: 36 im Schatten der Tribüne gemessene Grad Celsius ließen nur erahnen, welche Temperaturen wohl in der prallen Sonne auf dem Spielfeld in Brijeg herrschten. Dementsprechend verhalten begann auch das Spiel, beide Teams standen zudem in der Defensive gut, für echte Chancen bot sich kaum Platz.
Obwohl die Veilchen mit Peter Hlinka als einzigem Sechser und der Doppelspitze Jun-Linz sehr offensiv ausgerichtet angetreten waren, blieben violette Chancen vor der Pause Mangelware. Aber auch die Gastgeber hatten sichtlich mit den Bedingungen zu kämpfen, einzig Ljubic prüfte Keeper-Talent Heinz Lindner im Austria-Tor erfolglos mit einem Weitschuss (25.).
Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit rette die Stange den Violetten bei einem Ivankovic-Schuss den 0:0 Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel bot sich jedoch ein deutlich verbessertes Bild.. Bei einigen guten Angriffen aus dem Spiel heraus, aber auch bei zwei Liendl-Freistößen, konnte sich aber Bandovic im Brijeg-Tor wie schon beim Hinspiel in Wien auszeichnen.
Gerade in der besten Phase der Daxbacher-Truppe erfolgte eine etwas unglückliche Attacke des erst in der 68. Minute für Peter Hlinka ins Spiel gekommenen Julian Baumgartlinger: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld musste Baumgartlinger einen anstürmenden Spieler der Bosnier stoppen und erhielt, obwohl in der Mitte noch Manuel Ortlechner lauerte, eine wohl etwas zu harte rote Karte wegen Torraubes (74.).
Unbeeindruckt von dieser Entscheidung des spanischen Schiedsrichters Cesar Muniz Fernandez suchten Zlatko Junuzovic & Co aber die Entscheidung und in der 80. Minute war der Bann gebrochen: Zlatko Junuzovic brachte einen Freistoß gefährlich zur Mitte und Pinjuh fälschte den Ball für seinen eigenen Keeper unhaltbar ins Tor ab.
In der Schlussphase stemmte sich die Austria gut organisiert gegen die anstürmenden Bosnier, kämpfte mit allen Kräften um den Aufstieg. Auch Heinz Lindner stellte mit starken Paraden einmal mehr seinen Anspruch auf die Stammkeeper-Rolle unter Beweis.
In der dritten Runde treffen die Violetten nun auf Ruch Chorzow aus Polen (mit 1:1 auswärts und 0:0 daheim gegen den Valletta FC aus Malta aufgestiegen).
FK Austria Wien:
Lindner - Klein, Dragovic, Ortlechner, Suttner (75. Leovac) - Stankovic (61. Schumacher), Hlinka (68. Baumgartlinger), Junuzovic, Liendl - Jun, Linz.
Siroki Brijeg:
Bandovic - Diogo, Renato, Topic, Barisic - Roskam, Kozul (83. Weitzer), Ivankovic, Silic - Ljubic (32. Misic - 55. Pinjuh) - Varea.
Tor: Junuzovic (80.)
Rote Karte: Baumgartlinger (74.)
Gelbe Karten: Ivankovic und Renato
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21.7.2010:
Auftakt nach violettem Geschmack
Einen gelungenen Meisterschaftsauftakt feierte die Wiener Austria am Sonntag gegen den SV Mattersburg. Die drückend überlegenen Veilchen besiegten die Burgenländer im Franz-Horr-Stadion durch Tore von Michael Liendl und Roland Linz verdient mit 2:0 (1:0).
Die Austria übernahm von Beginn an das Kommando und hatte durch Stankovic und Junuzovic gleich zwei gute Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Stankovic mit einem Schuss aus der Drehung (3.) und nur 60 Sekunden später dribbelte Junuzovic durch die gegnerische Abwehrreihe, doch seinen Schuss konnte Borenitsch klären.
Bereits in Minute zwölf erfolgte die Führung für die Veilchen. Junuzovic spielte einen Eckball auf den völlig frei stehenden Michael Liendl ab, dieser nahm den Ball aus gut 20 Meter mit dem linken Fuß und traf per abgefälschtem Flachschuss via Innenstange zum 1:0 für die Veilchen. Glück für die Austria: In der Zeitlupe konnte man erkennen, dass der Ball nicht hinter der Linie war.
Die Violetten setzten nach und erzielten beinahe ihren nächsten Treffer. Nach einem Stankovic-Eckball landete der Ball erneut bei Michi Liendl, doch dessen wuchtigen Schuss konnte SVM-Goalie Borenitsch gerade noch zur Ecke klären (17.).
Tomas Jun kam wenig später für den angeschlagenen Schumacher ins Spiel (22.) und feierte nach seiner Verletzungspause ein gelungenes Comeback.
Die Mattersburger näherten sich in dieser Phase kaum dem violetten Strafraum, zu organisiert stand die violette Defensive rund um Manuel Ortlechner. Die Offensivabteilung der Violetten beschäftigte hingegen immer wieder die Abwehr-Reihen des SVM. So hob zum Beispiel Tomas Jun mit einem gefühlvollen Steilpass die Abseitsfalle der Gäste auf und schickte Stankovic auf die Reise. Der Mittelfeldspieler sprintete allen davon, überhob den gegnerischen Tormann, aber leider auch knapp das Tor (34.).
Gleich drei Chancen für die Austria ergaben sich wenige Minuten vor der Pause: Nach einer Hereingabe von Liendl köpfelte zunächst Peter Hlinka nur auf Aluminium und im zweiten Versuch scheiterte Manuel Ortlechner per Kopf (41.). Der zweite Treffer lag förmlich in der Luft, doch Jun setzte aus knapp zehn Meter das Leder, nach Linz-Zuspiel leider über das Gehäuse.
Unverändert kehrten beide Teams aus der Kabine zurück und die Violetten setzten ihren Einbahnstraßenfußball auch in der zweiten Halbzeit fort.
In der 50. Minute gab es plötzlich Elfmeter-Alarm im Horr-Stadion: Chrappan riss Linz im SVM-Strafraum zu Boden (50.), doch die Pfeife von Schiedsrichter Drabek blieb stumm. Fünf Minuten später schlug der violette Goalgetter jedoch eiskalt zu. Nach einer sehenswerten Kombination – Junuzovic passte auf Jun, der verlängerte ideal auf Linz – traf der Stürmer ins linke Eck zum hoch verdienten 2:0.
Die Austria kombinierte mit der Führung im Rücken nach Belieben und erspielte weitere gute Möglichkeiten unter anderem durch Linz und Hlinka. Der Torhunger der Veilchen war bis zum Schlusspfiff nicht gestillt: Zehn Minuten vor dem Ende versuchte es der eingewechselte Patrick Salomon mit einem Schuss, scheiterte aber an dem an diesem Abend viel beschäftigten Schlussmann der Burgenländer.
Tore: Liendl (12.), Linz (55.)
FK Austria Wien: Lindner – Klein, Dragovic, Ortlechner, Suttner – Hlinka, Stankovic, Junuzovic (86. Baumgartlinger), Liendl (78. Salomon) – Linz, Schumacher (22. Jun).
SV Mattersburg: Borenitsch – Höller, Malic, Chrappan (85. Pauschenwein), Schmidt – Seidl, Ilsanker (51. Waltner), Spuller (67. Doleschal), Farkas, Mörz – Bürger.
Gelbe Karten: Junuzovic (38.), Baumgartlinger (90.) bzw. Schmidt (14.), Farkas (48.) und Seidl (63.)
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18.7.2010:
Remis im Geisterspiel
Zum Pflichtspiel-Auftakt der Saison 2010/2011 gastierte am Donnerstag NK Siroki Brijeg im Franz-Horr-Stadion. Die Wiener Austria und das Team aus Bosnien-Herzegowina trennten sich im Rahmen der zweiten Qualifikationsrunde für die UEFA Europa League mit 2:2 (0:1). Wagner Santos Lago und Topic brachten die Gäste zwei Mal in Front, Roland Linz (traf zum zwischenzeitlichen 1:1) und Schumacher stellten schließlich den 2:2 Endstand her.
Bei den Violetten startete als einziger Neuzugang Marko Stankovic von Beginn an, agierte als hängende Spitze hinter Roland Linz und lieferte eine sehr gute Partie ab. Die erste gefährliche Szene hatten jedoch die Gäste: Ein Varea-Schuss drehte sich aus rund 25 Metern aber deutlich über das Tor. Nach knapp fünf Minuten brannte es dann erstmals im Brijeg-Strafraum, Roland Linz konnte aber eine Doppel-Chance nach Stankovic- bzw. Klein-Zuspiel leider nicht verwerten.
Keine zwei Minuten später faustete Bandovic im Tor der Gäste einen Junuzovic-Freistoß genau auf Manuel Ortlechners Gesicht, der Abpraller landet aber leider nur knapp neben dem Tor. Nach 25 Minuten musste das violette Keeper-Talent Heinz Lindner leider erstmals in einem Europacup-Match hinter sich greifen. Nach einem Silic-Freistoß fälschte Wagner Santos Lago den Ball mit einer Mischung aus Oberschenkel und Arm etwas glücklich ins Tor ab.
Die Mannschaft von Karl Daxbacher spielte aber konzentriert weiter und quasi mit dem Pausenpfiff hätten die Violetten beinahe jubeln dürfen. Petr Vorisek brachte von der rechten Seite eine Flanke ideal zur Mitte, aber Marko Stankovic traf den Ball nicht voll und konnte somit das Tor von Bandovic leider nicht ernsthaft gefährden.
Mit dem 0:1 mussten die Veilchen also in die Kabine und Karl Daxbacher stellte schon zur Halbzeit um: Schumacher kam für Petr Vorisek ins Spiel, Florian Klein rückte zurück in die Viererkette und Stankovic übernahm den Offensiv-Part im rechten Mittelfeld.
Die Umstellung auf eine noch offensivere Gangart machte sich auch rasch bezahlt: In der 50. Minute setzte sich Roland Linz schön gegen 3 Verteidiger durch und bezwang auch noch Bandovic zum verdienten Ausgleich.
Wie eine kalte Dusche folgte jedoch leider bereits 4 Minuten später der neuerliche Rückstand. Der Treffer zum 1:2 aus Sicht der Austria fiel aus einer regelrechten Kopie des ersten Gegentores: Wieder trat Silic den Freistoß, diesmal versenkte Topic den Ball per Kopf! Aber die Austrianer wussten auch auf das zweite Gegentor eine Antwort! In der 57. Minute brachte Markus Suttner von der linken Seite eine ideale Flanke zur Mitte, Roland Linz legte ab auf Schumacher und unser Brasilianer schob abgeklärt zum 2:2 ein.
In der Schlussphase drückten die Violetten noch einmal aufs Tempo, spielten auch mehrere gute Tor-Gelegenheiten für u. a. Linz und Junuzovic heraus, ein drittes Mal war Brijeg-Keeper Bandovic an diesem Abend aber leider nicht zu bezwingen. Die Veilchen benötigen zum Aufstieg nun auswärts einen Sieg oder ein Remis mit mindestens drei violetten Toren.
Das Rückspiel steigt am 22. Juli (18:00 Uhr) in Brijeg
FK Austria Wien:
Lindner - Vorisek (46. Schumacher), Dragovic, Ortlechner, Suttner – Klein (82. Margreitter), Baumgartlinger (72. Hlinka), Junuzovic, Liendl - Stankovic – Linz.
Siroki Brijeg:
Bandovic - Diogo, Renato, Topic, Barisic - Roskam, Ivankovic, Kozul (70. Weitzer), Silic - Wagner (93. Brekalo) - Varea (62. Pinjuh).
Tore: Roland Linz (50.), Schumacher (57.) bzw. Wagner Lago (25.), Topic (54.)
Gelbe Karten
Liendl, Junuzovic, Dragovic und Ortlechner bzw. Topic
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8.7.2010:
Family-Day in violett
Am Donnerstag bittet die Wiener Austria im Rahmen des Vorbereitungs-Spiels gegen Levski Sofia zum violetten Ankicktag. Erlebt die Kampfmannschaft der Veilchen vor den kommenden großen Aufgaben dabei aus nächster Nähe!
Auf die Austria-Familie warten wieder zahlreiche Highlights: Stationen für Speis & Trank, eine Präsentations- und Moderations-Bühne, der beliebte Flohmarkt-Stand, eine T-Mobile-Quizkick, sowie eine Kinderwelt mit zahlreichen Attraktionen für unsere jüngsten Fans. Ein Radio-Energy-DJ wird für die musikalische Untermalung sorgen, es warten auch Interviews mit den violetten Betreuern und Funktionären.
Trikot-Präsentation
Im Zuge des Ankicktages wird die Wiener Austria das neue Heim-Trikot für die Saisonen 2010/11 sowie 2011/12 vorstellen: Gleichzeitig starten die Violetten auch mit einem neuen Auswärts-Trikot in die Saison 2010/11, welches voraussichtlich beim ersten Auswärtsspiel am 24.07.10 gegen den LASK zu sehen sein wird. Da die Wiener Austria im Jahre 2011 ihr 100 jähriges Jubiläum feiert, wird es zu einem späteren Zeitpunkt der Saison ein zusätzliches Sondertrikot zu diesem Thema geben.
Sei dabei beim Geisterspiel
Die Austria verlost unter Mitgliedern und Abonnenten Europa League Tickets:
Einer der Höhepunkte ist neben dem in der Vergangenheit so beliebten Flohmarkt und der Autogrammstunde sicher die Aktion "Sei dabei beim Geisterspiel", die sich in 2 Gewinnspiele teilt.
Gemeinsam mit T-Mobile werden beim Pausenspiel 3 x 2 Tickets an Austria-Abonnenten vergeben: Austria-Abonnenten können von 15.00 – 19.30 am T-Mobile Stand mit ihrer Abonennten-Nummer an einem Gewinnspiel teilnehmen (spezielle Gewinnspielkärtchen liegen auf). Um 19.45 erfolgt im Stadion die Ziehung von 6 Personen (müssen zu diesem Zeitpunkt und in der Halbzeitpause im Stadion anwesend sein), die in der Halbzeit-Pause des Spiels am Rasen im Zuge des T-Mobile Running Goals aufeinandertreffen – jeweils 2 gegen 2. Der jeweilige Gewinner aus den 3 Duellen erhält 2 Tickets für das „Geisterspiel“ des FK Austria Wien in der UEFA Europa League am 15.07.10, die 3 Zweitplatzierten aus den direkten Duellen erhalten ein FIFA 2010-Spiel von EA Sports.
Ein Gewinnspiel (mit Teilnahme-Möglichkeit für alle Austria-Mitglieder) wird während des Ankick-Tages ebenso abgehalten: Mitglieder, die sich bis 19:30 Uhr bei der Geisterspiel-Kassa (OST-Tribüne) anmelden, nehmen an der Verlosung teil. Diese Ziehung erfolgt in der Halbzeitpause im Stadion. Teilnehmer werden via Stadionsprecher aufgerufen, sich die Tickets direkt beim Spielertunnel-Ausgang abzuholen.
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6.7.2010:
Turniersieg verpasst
Am letzten Tag des Trainingslagers verloren die Violetten im Rahmen des Salzburgerland-Cups in Zell am See gegen Maccabi Haifa mit 1:2. Der Sieg in diesem Turnier ging damit an Lok Moskau, wir wurden Zweiter.
Bei hochsommerlichen Temperaturen sahen die Zuschauer in der ersten Halbzeit allerdings kaum Torchancen, wenn es gefährlich wurde, dann auf beiden Seiten zumeist nur nach Standardsituationen.
Die Treffer fielen allesamt erst nach der Pause, Austrias Ausgleich zum 1:1 durch Schumacher per Kopf nach Liendl-Freistoß.
Trainer Karl Daxbacher nützte natürlich wieder die Partie, um seine Mannschaft für das erste Pflichtspiel am 15. Juli, wahrscheinlich Siroki Brijeg, zu finden. Und es zeichnet sich bereits einiges ab.
Wie erwartet, begannen die Veilchen gegen den israelischen Vizemeister mit der nahezu Aufstellung wie schon in den vergangenen zwei Spielen, nur zwei Änderungen gab es: Statt Suttner spielte Leovac links hinten, statt Safar Almer im Tor.
Ansonsten alles beim Alten, also mit Hlinka und Baumgartlinger die Doppel-Sechs im Mittelfeld, an den Seiten sorgten Stankovic und Liendl für Dampf, Linz und Junuzovic bildeten wieder das Sturmduo.
Dass die Violetten am Ende mit leeren Händen da standen, lag vor allem daran, dass Maccabi sehr stark spielte, gut organisiert war und seine Möglichkeiten besser nutzte. Die Austria dagegen, die von Daxbacher in der zweiten Halbzeit kräftig durchgemischt wurde, stand zwar in der Defensive sehr gut, konnte offensiv aber kaum Druck aufbauen. Wenigstens stemmte sich das Team mit allen Kräften gegen die Niederlage, konnte das Blatt in der Schlussphase aber nicht mehr wenden.
Direkt nach der Partie ging es nach einer Woche Trainingslager in Flachau mit dem Bus zurück nach Wien, wo am Montag die letzte Phase der Vorbereitung beginnt. Einer der Höhepunkte dabei wird sicher das Spiel am Donnerstag im Horr-Stadion gegen Levski Sofia (20 Uhr).
FK Austria Wien spielte 1. Hälfte mit: Almer; Klein, Dragovic, Ortlechner, Leovac; Stankovic, Baumgartlinger, Hlinka, Liendl; Junuzovic, Linz.
2. Hälfte: Almer; Vorisek, Margreitter, Ortlechner, Leovac; Stankovic (70., Gorgon), Baumgartlinger (74., Tiffner), Hlinka, Liendl; Junuzovic, Schumacher.
Verletzt fehlten Acimovic (Knieprobleme), Jun (Wadenverletzung), Salomon (Seitenband-Zerrung), Wallner (Zehenverletzung), Takougnadi (Knöchelprobleme).
Tore: Schumacher (59.); für Maccabi: (53./F.), (65.).
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29.6.2010:
Remis gegen Klasseteam
Guter Auftritt des FK Austria Wien beim Salzburgerland-Cup, der im Rahmen des Trainingslagers in Flachau über die Bühne geht. Die Violetten trafen in der ersten Partie auf die starke russische Truppe von Lok Moskau, holten immerhin ein Remis und zeigten sich bereits in erstaunlicher Frühform.
Die Russen, deren Meisterschaft bereits elf Runden lang läuft, sind derzeit Achter, befinden sich in Zell am See zur Vorbereitung, traten aber mit so ziemlich allen Kapazundern an, die das Star-Ensemble aus der Hauptstadt zu bieten hat. So zum Beispiel mit Stürmerstar Dimitri Sychev, oder dem brasilianischen U20-Teamstürmer Maicon.
Coach Karl Daxbacher, der noch auf die Verletzten Dragovic, Acimovic und Jun verzichten musste, probierte einige Varianten, die vor allem in Hälfte eins gut funktionierten. Trotz schwerer Beine nach den harten Trainingseinheiten der letzten Tage zeigten Baumgartlinger & Co. hohe Laufbereitschaft und einige sehenswerte Kombinationen.
Florian Klein stellte nach einem Foulelfmeter (Stankovic bekam einen Schlag ins Gesicht) auf 1:0 (36.).
Zur Halbzeit wurden vier Spieler eingewechselt, wobei mit U19-Talent Balakiyem Takougnadi ein völlig neues Gesicht erstmals vür die Kampfmannschaft auf der rechten Verteidigerposition auflief und sein Talent unter Beweis stellte.
Dass auch die Russen diese Partie sehr ernst nahmen, bewiesen sie nach Wiederanpfiff. Lok erhöhte den Druck und kam durch Traore zum Ausgleich.
Junuzovic sowie Schumacher und Salomon hatten für Violett noch gute Möglichkeiten, danach schaltete die Austria etwas zurück und musste auch den Anstrenungen des Trainingscamps Tribut zollen.
Der nächste Test der Austria findet am Mittwoch, 18:30 Uhr, gegen Dinamo Bukarest statt - Laola1.tv überträgt wieder live.
Austria spielte gegen Moskau in Hälfte eins mit: Lindner; Klein, Margreitter (74., Wallner), Ortlechner, Leovac; Stankovic, Baumgartlinger, Hlinka, Liendl; Junuzovic, Linz.
2. Hälfte: Lindner; Takougnadi, Margreitter, Ortlechner, Suttner; Klein Baumgartlinger, Vorisek, Stankovic (73., Salomon); Junuzovic, Schumacher.
Tore: Klein (36./E). Für Lok: Traore (59).
Verletzt fehlten Acimovic (Knieprobleme), Jun (Wadenprobleme), Dragovic (Patellasehnenreizung).
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27.6.2010:
HEISSE TAGE IN FLACHAU
Bereits heute Samstag bricht die Wiener Austria mit 25 Profis zum mittlerweile traditionellen Trainingslager in Flachau auf. Residiert wird vom 25. Juni bis zum 3. Juli im noblen Lacknerhof, wo ein perfektes Ambiente garantiert ist.
Neben den schweißtreibenden Trainingseinheiten stehen drei Testspiele gegen international renommierte Klubs auf dem Programm. Bereits am Sonntag wartet in Zell am See mit Lok Moskau zum Auftakt ein Topklub aus Russland. Bei Lok Moskau stehen nicht weniger als zehn Teamspieler aus fünf Nationen unter Vertrag. Neben Kapitän und Russlands Teamstürmer Dmitry Sychev spielen dort beispielsweise noch der ukrainische Spielmacher Oleksandr Aliev oder Nigerias WM-Starter Peter Odemwinge.
Mit an Bord sein dürfte auch das rekonvaleszente Duo Milenko Acimovic und Tomas Jun sein, das in den letzten Tagen große Fortschritte gemacht hat. Erstmals überhaupt dabei sind neben dem beförderten Alexander Gorgon auch die beiden Amateure Balakiyem Takougnadi und Lukas Rotpuller.
Die beiden weiteren Tests steigen am kommenden Mittwoch (18:30 Uhr, Zell am See) gegen den rumänischen Topklub Dinamo Bukarest sowie zum Abschluss des Trainingslagers in Leogang (18 Uhr) gegen den israelischen Meister Maccabi Haifa.
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25.6.2010:
Zlatko Junuzovic Austrianer der Saison
Zlatko Junuzovic räumte nach der Wahl seines Treffers gegen Mattersburg zum Tor der Saison auch bei der Wahl zum Austrianer des Saison mächtig ab: Rund 1.500 Wählerstimmen gingen bei den Violetten ein, über 850 davon lauteten auf den sympathischen 22-jährigen!
Der violette Shooting-Star verwies dabei mit rund 58% der Stimmen den Überraschungszweiten, Jung-Keeper Heinz Lindner, sowie Austria-Kapitän Milenko Acimovic auf die Plätze und sicherte sich den begehrten Titel "Austrianer der Saison" für die abgelaufene Spielzeit 2009/2010.
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22.6.2010:
In die Heimat des Kapitäns?
Die erste Europacup-Reise der Wiener Austria in der Saison 2010/11 führt auf alle Fälle Richtung Balkan. Die Wiener Austria trifft in der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation auf den Sieger aus dem Duell Olimpia Ljubljana (SLO) gegen Siroki Brijeg aus Bosnien. Die Veilchen haben im ersten Match Heimrecht, die Spieltermine sind der 15. und der 22. Juli.
Während sich die Bosnier als Vizemeister souverän für das internationale Geschäft qualifizierten, schaffte es Laibach als Liga-Vierter aufgrund des Pokalsieges von NK Maribor noch in den Europacup. Zu beiden Teams gibt es einen violetten Bezug: Olympia Laibach ist der Heimatverein von Austria-Kapitän Milenko Acimovic und bei Brijeg steht mit Mario Bazina sogar ein ehemaliger Austrianer im Betreuerteam. Acimovic in einer ersten Reaktion: „Ich habe lange Jahre in Laibach gespielt. Ich würde mich zwar sehr über ein Aufeinandertreffen freuen, aber für mich ist Brijeg haushoher Favorit.“
Ein weiteres Indiz für diese Einschätzung: In der vergangenen Saison schieden die Bosnier, bei denen derzeit gleich vier Brasilianer unter Vertrag stehen, nur denkbar knapp gegen Sturm Graz aus. Die Steirer gewannen vor eigenem Publikum mit 2:1 und sicherten sich mit einem 1:1-Remis den hart erkämpften Aufstieg.
Dieses Duell war bisher auch das einzige Aufeinandertreffen einer österreichischen Mannschaft mit einem Team aus Bosnien. Erst einmal trafen die Veilchen im Europacup in der Vergangenheit auf eine slowenische Mannschaft: Nach einem 1:1 auswärts setzte man sich gegen Branik Marburg zu Hause souverän mit einem 3:0-Erfolg durch.
Trainer Karl Daxbacher zur Auslosung: „Wir werden unsere Gegner zumindest einmal in Laibach beobachten. Es wird nicht einfach, aber das war es vergangene Saison auch nicht. Wir werden voll konzentriert in diese beiden Spiele gehen, um hoffentlich diese erste Hürde im Europacup nehmen.“
Steckbrief NK Olimpija Ljubljana
Gegründet: 1911
Vereinsfarben: Grün-Weiß
Stadion: ŽŠD Stadion (5.000 Plätze)
Trainer: Jani Pate
Erfolge: 4 x Slowenischer Meister, 4x Slowenischer Pokalsieger, 1x Slowenischer Supercup , Jugoslawischer Pokalfinalist 1970
Steckbrief NK Široki Brijeg
Gegründet: 1948
Vereinsfarben: Blau-Weiß
Stadion: Pecara-Stadion (10.000 Plätze)
Trainer: Ivan Katalinić
Erfolge: 6 x Meister von Bosnien Herzegowina, 2 x Vizemeister, 1 x Pokalsieger
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22.6.2010:
Ein halbes Dutzend
Die deutlichen Worte, die Trainer Karl Daxbacher unter der Woche nach dem unbefriedigenden 3:3 in Amstetten an seine Spieler gerichtet hatte, haben gefruchtet. Anlässlich der 100-Jahr-Feierlichkeiten des FavAC präsentierten sich die Veilchen in Spiellaune und gewannen klar mit 6:0 (3:0).
Nach nur einer Viertelstunde eröffnete Florian Klein den Torreigen, Stankovic und Junuzovic erhöhten nach nur einer halben Stunde Spielzeit auf 3:0, damit ging es auch in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel schickte Daxbacher nahezu eine neue Mannschaft aufs Feld, insgesamt setzte er 21 Akteure ein. Mit Andreas Tiffner brachte er auch den letzten Neuzugang der Violetten, der gemeinsam mit Schumacher im Angriff agierte. Im Gegensatz zum Brasilianer, der das 4:0 markierte, gelang dem 19jährigen aber noch kein Torerfolg.
Im Tor feierte der noch junge Stefan Krell (18) sein erstes Spiel im Austria-Trikot, er kam im Sommer vom FAC.
Das nächste Spiel findet am Mittwoch in St. Pölten statt, aber bereits morgen Montag wird es wieder ernst: Um 14:15 Uhr wird in Nyon unser Europa-League-Gegner ausgelost, die Spieltermine dafür sind der 15. und 22. Juli.
FK Austria Wien, 1. Hälfte: Lindner; Vorisek, Margreitter, Dragovic, Leovac; Klein, Hlinka, Junuzovic, Liendl; Linz, Stankovic.
2. Hälfte: Krell; Margreitter, Wallner, Ortlechner, Suttner; Klein (60., Markus), Baumgartlinger, Salomon, Stankovic (60., Gorgon); Schumacher, Tiffner.
Tore: Klein (17., 57./E.), Stankovic (26.), Junuzovic (30.), Schumacher (48.), Baumgartlinger (86.).
Acimovic und Jun fehlten verletzt, beide werden erst im Trainingslager in einer Woche voll einsteigen.
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17.6.2010:
Kaltstart nach der Sommerpause
Der FK Austria Wien hat beim Benefizspiel zu Gunsten eines schwer behinderten Buben beim SK Amstetten nicht nur finanzielle Zuckerl verteilt, sondern auch auf dem Rasen Weihnachtsmann gespielt. Die Violetten trennten sich nach guter erster Halbzeit vom SKU nur mit 3:3 (2:1).
Selbst in guter Mission – 3.000 € wurden der Familie des Buben überreicht - wollten die Daxbacher-Truppe auf dem Rasen eigentlich nichts her schenken, im Endeffekt ließen sie den Gastgebern dennoch auch ihre sportliche Freude durch die beiden Treffer von Ex-Bundesliga-Profi Zoltan Fülöp, der früher für Mattersburg stürmte, und durch Neuzugang Lettner.
Vor knapp 800 Besuchern taten sich die Veilchen gegen den Vizemeister der NÖ-Landesliga sehr schwer, hätte durch eine Vielzahl an Chancen und deutlich mehr Ballbesitz aber bereits in den ersten 45 Minuten alles klarmachen müssen.
Obwohl Baumgartlinger und Linz die Wiener mit 2:1 in Führung schossen, steckte Amstetten nicht auf und drehte nach der Pause die Partie. Die Austrianer versuchten zwar immer wieder mit schnellen Spielzügen in die Tornähe zu kommen, kamen dann aber kaum zum Abschluss.
Erst die Schlussphase ging wieder auf das Konto der Austria, und da nützte Michi Liendl in der Schlussminute eine Chance zum 3:3-Ausgleich.
Details am Rande:
- Da Milenko Acimovic verletzt fehlte, war in Hälfte eins Roli Linz Kapitän, nach der Pause trug Petr Vorisek die Schleife.
- Mit Alex Gorgon und Gabor Markus lieferten wieder zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs eine Talentprobe ab, beide gehören ja heuer zum bisherigen 23-Mann-Kader der Kampfmannschaft.
- Alle vier Neuerwerbungen (Hlinka, Margreitter, Salomon, Stankovic) waren wie schon beim 3:0 über die Austria AKA U19 auch diesmal dabei.
FK Austria Wien, 1. Halbzeit: Almer; Klein, Dragovic, Ortlechner, Suttner; Stankovic, Baumgartlinger, Junuzovic, Liendl; Linz, Schumacher.
2. Hälfte: Lindner; Vorisek, Margreitter, Wallner, Leovac; Gorgon, Hlinka, Salomon, Liendl; Schumacher, Markus.
Tore: Baumgartlinger (26.), Linz (39.), Liendl (90.) bzw: Fülöp (27., 57.), Lettner (70.).
Verletzt fehlten Jun und Acimovic.
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16.6.2010:
Die Homepage www.junuzovic.at geht online!
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